Blackjack Versicherung ✦ Gute Chance oder Idiotenwette?

Blackjack

Endlich mal wieder eine schöne Runde Blackjack. Sie sitzen im Live Casino am Tisch und die Karten werden verteilt. Oje, die Karte des Dealers zeigt ein As. Gar nicht gut! Nun wird es brenzlig, denn ein Blackjack für den Dealer würde für diese Runde Ihr Aus bedeuten. Da gäbe es eine Lösung: Die Blackjack Versicherung! Ist das die Rettung? Sollten Sie das Angebot schnell annehmen oder tapfer ausharren und auf Ihr Glück hoffen?


So funktioniert das mit der Blackjack Versicherung

Der Live Dealer wird Sie stets darauf aufmerksam machen, dass Sie eine Versicherung abschließen können, wenn seine eigene offene Karte ein As ist. Die Uhr tickt, Sie haben ein paar Sekunden, um sich zu entscheiden. Die Blackjack Versicherung kostet Geld, und zwar die Hälfte Ihres ursprünglichen Einsatzes. Wenn nun der Versicherungsfall eintritt, der Dealer also eine zweite Karte mit einem Zehnerwert umdreht, greift die Versicherung und Sie bekommen einen Gewinn im Wert von 2 zu 1.


Hier einmal ein Beispiel zur Veranschaulichung

Ihre eigene Hand ist 20 Euro wert beziehungsweise Sie haben 20 Euro gesetzt. Im Normalfall würden Sie 40 Euro gewinnen. Wäre da nur nicht das As des Dealers! Sie zahlen also 10 Euro für die Versicherung. Der Dealer deckt seine Hidden Card auf und es ist tatsächlich ein Blackjack. Sie verlieren Ihre 20 Euro Einsatz, aber Sie gewinnen 20 Euro Versicherungssumme aus der Nebenwette. Die Versicherung beziehungsweise Insurance hat also ein Plus-Minus-Null bewirkt. Es kann aber nattürlich auch sein, dass die zweite Dealerkarte weder 10, noch Bube, Dame oder König ist. Dann gewinnen Sie Ihre Hauptwette, aber müssen bedenken: Der Reingewinn reduziert sich, da Sie für die gesamte Hand ja insgesamt 30 Euro (ursprünglicher Einsatz plus Versicherungsabschluss) gezahlt haben.


Ist die Blackjack-Insurance eine Idiotenwette?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Echte Blackjack Profis haben den - zugegeben, etwas gemeinen - Begriff "Idiotenwette" gewählt, um zu zeigen, wie sie dazu stehen. Es ist eines der Blackjack-Gesetze: "Never, never take insurance"! Nach der Blackjack-Strategie lohnt es sich statistisch gesehen einfach nicht. Und wer sich daran hält, zieht es auch so durch, denn die Wahrscheinlichkeit einen Blackjacks für den Dealer ist immer noch relativ gering. Manche Spieler, aber meist sind das Amateure, versichern ihre eigene Hand nur, wenn sie selbst ein As haben und somit auf einen Blackjack hoffen können. Ohne Versicherung wäre es dann so, dass es einen Pasch zwischen Croupier und Spieler gäbe, wenn beide einen Blackjack haben. Das tut in dem Moment vielleicht weh, aber ein Beinbruch ist es beim genauen Hinsehen eigentlich auch wieder nicht. Die Profispieler machen darauf aufmerksam, dass der Abschluss einer Blackjack Versicherung im Online Casino kein Sinn macht. Warum? Das erfahren Sie im nächsten Abschnitt.


Wenn man nur wüsste, was der Dealer unter seiner zweiten Karte versteckt...

Tja, das wäre schön, würde aber voraussetzen, dass man die Karten mitzählt. So kennen wir es aus manchen Casino Filmen. Durch professionelles Beobachten kann man für jede nächste Karte die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass es sich um einen hohen Kartenwert handelt. Im Online Casino ist das jedoch nicht möglich, denn es wird mit mindestens 7, oft eher 8 oder sogar noch mehr Kartendecks gespielt, die ständig gemischt werden. Es ist also noch längst kein gutes Zeichen, wenn während der letzten Runden nur niedrige Kartenwerte ausgespielt wurden. Es sind noch genug davon da.

Hier gibt es noch mehr Blackjack Tipps, Tricks und Empfehlungen für Sie:

Menu