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11. Mai 2012 EU-Arbeitszeitrichtlinie: Freiwillige Feuerwehren können aufatmen!

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Nach Aussage der EU-Kommission fallen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr nicht in den Anwendungsbereich der geltenden EU-Arbeitszeitrichtlinie und es ist auch nicht geplant die Bestimmungen auf diese Zielgruppe auszuweiten.

 

MdB Ewald Schurer dazu: „Ich bin sehr erleichtert über die Klarstellung der Kommission. Würden die strengen Vorschriften zur Arbeitszeit auch für die Freiwilligen Feuerwehren und andere Ehrenamtliche gelten, wäre für Vollbeschäftigte ein Ehrenamt, das zusätzlich mehrere Stunden Einsatz in der Woche erfordert, nicht mehr möglich. Das hätte die Arbeit der ehrenamtlichen Organisationen zum Erliegen gebracht.“

 

Im Jahr 2010 startete die Kommission eine generelle Überprüfung der Arbeitszeitrichtlinie um EU-weite Mindeststandards festzulegen, die die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken durch Überanstrengung und Ermüdung schützen. Dazu zählen zum Beispiel Mindestruhezeiten und eine Begrenzung der Wochenarbeitszeit auf 48 Stunden.

Viele Freiwillige Feuerwehren aus den Landkreisen Erding und Ebersberg hatten sich vehement gegen eine solche Regelungen ausgesprochen.

 

„Natürlich brauchen auch Ehrenamtliche einen angemessenen Arbeitsschutz, jedoch muss ehrenamtliches Engagement ohne bürokratische Hürden möglich sein. Gerade im Hinblick auch auf die häufig vorherrschenden Nachwuchssorgen in einigen Verbänden, löst die Klarstellung der EU-Kommission sicher einige Drohszenarien auf, wie sie derzeit in den Medien beschrieben werden.“ so MdB Schurer.

 

 

 

 



Materialien und Serviceangebote

Top-Nachricht

Die SPD-Bundestagsfraktion möchte gemeinsam mit euch, Jugendlichen aus ganz Deutschland, den Zukunftsdialog 2012 führen. Wir möchten euch, eure Ideen und Sichtweisen kennenlernen, wir möchten mit euch über drängende Zukunftsfragen unsere Landes sprechen - und wir möchten euch uns, die SPD-Bundestagsfraktion, vorstellen.

Dafür haben wir das Planspiel Zukunftsdialog ins Leben gerufen: Vom 06.05.2012 - 08.05.2012 lernt ihr spielerisch, aber auf realistische Art und Weise uns und unsere Arbeit kennen. In einem Planspiel schlüpft ihr in die Rollen der Abgeordneten und simuliert die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion: Ihr diskutiert in verschiedenen Arbeitsgruppen und erarbeitet eigene Anträge, die in der Fraktion beschlossen werden. Dabei könnt ihr euch auseinandersetzen mit Wirtschafts-und Arbeitsmarktpolitik, Integration, Bildung und vielen anderen Themen - ihr habt die Wahl! So dienen eure Ergebnisse den Abgeordneten als Diskussionspapiere und werden als Anregungen in die echte Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion eingebracht.

 

Ewald Schurer ruft interessierte Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren  auf, sich für die Teilnahme am Zukunftsdialog zu bewerben.

Zur Ermittlung des Teilnehmers wird gebeten, einen kreativen Beitrag zur Frage „Wie willst Du im Jahr 2020 leben?“ einzureichen. Dies kann ein Kurzessay, ein Video, eine Collage oder jeglicher anderer kreativer Beitrag sein.

Beiträge bitte an:

ewald.schurer@bundestag.de

oder Per Post an:

MdB Ewald Schurer

Deutscher Bundestag

11011 Berlin